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St. Martin Unering

Der aus kunsthistorischer Sicht wertvollste Kirchenbau unserer Pfarreiengemeinschaft ist der in Unering. Die 1731 fertiggestellt Kirche ist ein Werk des bedeutenden Baumeisters J. M. Fischer. Nach Abbruch der baufälligen Vorgängerkirche konnte ein stilreiner "Fischerbau" entstehen, ein "Prototyp für spätere  Zentralraumkirchen Fischers".

Unering gesamtAm Hochaltar ist der Hl. Martin dargestellt, der rechte Seitenaltar ist dem Hl. Nepomuk gewidmet, die linke Seite zeigt Hl. Anna Selbdritt

Die drei Altäre sind Stuckmarmorschöpfungen des bekannten Hofkünstlers Johann Baptist Zimmermann. Sie sind in Nischen komponiert, die Figuren stehen vor gemaltem Hintergrund und der obere Teil dieser Nischen ist jeweils mit ausgesprochen feinem Stuck verziert.

AntependienDie mit Stuckmarmor bekleideten Altartische (Scagliola-Antependien) werden in der Fachwelt gerühmt.
Das Deckenbild des wenig bekannten Münchner Malers Johann Georg Sang zeigt Maria sowie den Heiligen Martin, Namenspatron der Kirche. Der Heilige als Bischof kniet vor dem Jesuskind in den Händen Mariens und weist auf Arme und Kranke. Das Bild ist von einem vierpassförmig geschweiften Stuckrahmen umgeben. Die Kirchenbücher berichten, dass der um den Neubau verdiente Schlossverwalter Johann Sigmund Sprunner die Deckengemälde hat »ohnentgeltlich an das Kirchengewölb in fresco maallen lassen«.
DeckenbildDer Heilige Martin als Bischof kniet vor dem Jesuskind in den Händen Mariens und weist auf Arme und Kranke.

Eine ausführliche Beschreibung der Kirche finden Sie im Kirchenführer für Oberalting, Unering, Drößling, Meiling und Delling, erhältlich in den Kirchen sowie im Pfarrbüro Oberalting.

Die Kirche ist werktags geschlossen, zur Besichtigung nehmen Sie bitte Kontakt zur Mesnerfamilie Mörtl in Unering auf. 

 
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